Tippen Sie zuerst
g++ --version
ein. Wenn die Version des Compilers 3.4.2 oder besser ist, kann
fast alles damit übersetzt werden, Sie müssen dann nichts tun.
Andernfalls:
Zunächst muss der Compiler von einem FTP-Server heruntergeladen werden. Verschiedene FTP-Server (mirror sites), sind über http://gcc.gnu.org erreichbar. Es sei angenommen, dass der Compiler (in Wirklichkeit eine Sammlung verschiedener Compiler) als Datei gcc-4.x.tar.gz heruntergeladen wurde. Die Installation geht wie unten beschrieben. Voraussetzungen sind ein entsprechender anderer, älterer C++-Compiler, z.B. GNU C++ 2.95, der zum Übersetzen des neuen Compilers benötigt wird, sowie die üblichen Werkzeuge wie make, sed, usw.
Nach Ausloggen und Einloggen als normaler Benutzer kann der
Compiler getestet werden:
g++ --version
müsste jetzt die neue Versionsnummer anzeigen. Es empfiehlt
sich jetzt, ein kleines Programm helloWorld.cpp oder
ähnlich zu übersetzen und starten.
Falls die neue Versionsnummer nicht angezeigt wird oder das korrekt
übersetzte Programm nicht startet ("shared library not
found"), muss vermutlich der Pfad angepasst werden. Dazu werden am
besten in der Startup-Datei des Benutzers (z.B. .bashrc) die
Zeilen
PATH=.:/usr/local/bin:/usr/local/lib:$PATH
export PATH
eingetragen. Der Punkt am Anfang heißt, dass zuerst im
aktuellen Verzeichnis gesucht werden soll. Aus
Sicherheitsgründen soll der Punkt nicht für root
eingetragen sein.